Yacht: Chartern statt kaufen, mieten statt besitzen

Gemeinsam kostet das Boot weniger und macht noch mehr Spaß... (Foto: Syda Productions/ Shutterstock)

Gemeinsam kostet das Boot weniger und macht noch mehr Spaß… (Foto: Syda Productions/ Shutterstock)

Der Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr. Eine Zeit im Kreise der Familie oder Freunde und voller Entspannung. Haben Sie sich schon Gedanken über Ihren nächsten Urlaub gemacht? Wenn nicht, wie wäre es, in diesem Jahr, mit einem Yachturlaub. Eine Yacht zu chartern muss nicht allzu teuer sein…

Das Mittelmeer – zuletzt wegen den Flüchtlingen, die darüber zu uns kommen, viel in den Medien. Ob Ägäis, Marmara-Meer oder Adria – Griechenland, Türkei oder Kroatien. Es gibt viele Destinationen, die gar nicht mal ein Vermögen kosten müssen. Und einen Skipper, der sich mit Segeln bestens auskennt gibt es bereits ab 130 Euro am Tag.

Sie können sich fast überall auf der Welt die verschiedensten Yachten chartern. Sie können dabei frei entscheiden ob Sie sich für eine der deutschen Küsten entscheiden oder ob es Sie mehr in den Süden zieht. Vor allem die Adriaküste ist bei Segelfreunden sehr beliebt. Aber egal für welche Küstenregion Sie sich letztendlich entscheiden, gibt es einige Dinge die Sie bei einem Urlaub auf einer Yacht beachten müssen. Wir haben einige wichtige Tipps zusammen gefasst.

Welche Berechtigungen benötigen Sie?

Auf vielen deutschen Revieren ist ein Segelschein nicht unbedingt eine Voraussetzung. Ob Sie einen Segelschein benötigen, hängt von der Yacht bzw. dem Boot ab, welches Sie mieten wollen. Erst wenn die Leistung des Motors über 15 Ps liegt, benötigen Sie einen Segelschein.

Die Bestimmungen variieren für jedes Land. Sie sollten sich auf jeden Fall über die geltenden Bestimmungen in Ihrem Reiseland, sowie über geltende Verkehrsregeln auf dem Wasser informieren. Für Hobby-Segler empfiehlt es sich einen erfahrenen Segler zu begleiten. Sie können von ihm einiges lernen und können auch im Ernstfall auf seine Erfahrung setzen.

Wenn Sie selber keine Erfahrungen mit dem Segeln haben, können Sie auch einen Skipper engagieren. Dieser übernimmt dann die Kontrolle über die Yacht und Sie können sich entspannt zurücklehnen. Und auch hier gilt: warum nicht (dazu)lernen?

Vor dem Check-In:

Bevor Sie mit der Yacht in See stechen können, folgt die Übernahme der Yacht. Achten Sie hierbei besonders auf mögliche Beschädigungen. Sind bereits auffällige Kratzer am Rumpf oder an Deck der Yacht vorhanden, schreiben Sie diese auf eine Liste. Checken Sie auch den Motor, sowie den Anker und die Ketten. Kontrollieren Sie auch die Vollständigkeit des Inventars. Schauen Sie nach ob sich Festmachleinen, Schwimmwesten, Feuerlöscher, Erste-Hilfe Ausrüstungen, Seekarten und sonstiges Zubehör an Board befindet.

Was sollten Sie mitnehmen?

Generell gilt, dass Sie sich an Board auf das nötigste Beschränken sollten. Auch sollten Sie auf einen sperrigen Koffer verzichten. Verstauen Sie ihre Sachen lieber in einer Sportasche oder in einem speziellen Seesack. Auf hoher See brauchen Sie geeignete Kleidung. Neben normaler Kleidung, wie zum Beispiel leichter, sommerlicher Kleidung, sollten Sie auch wetterfeste Kleidung an Board haben. Gerade auf hoher See können sich die Wetterverhältnisse schnell ändern. Sturm, Regen und Wellen können sie plötzlich überraschen. Seien Sie vorbereitet und schützen Sie sich mit der passenden Kleidung vor Kälte und Nässe.

Artikelbild: Syda Productions/ Shutterstock

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